— cada mesa, uma caravela —
Dritte Nacht. Diesmal Portugal — aber nicht nur Portugal. Jeder Tisch wird zur Karavelle, und jede Karavelle bekommt ein geheimes Ziel: Brasil, Angola, Macau, Cabo Verde, Moçambique oder Goa. Die Missionen — Trivia, Trabalíngua, kleine Aufgaben — geben dir Hinweise. Bei Mitternacht sagt jede Karavelle, wo sie gelandet ist.
Niemand sitzt einfach am Tisch. Bei der Ankunft wird dein Tisch zur Karavelle — mit Namen, Kapitän und einem versiegelten Ziel. Während der Nacht löst du Missionen: palavras intraduzíveis, Zungenbrecher, kleine Aufgaben. Jede gelöste Mission gibt dir einen Hinweis. Welches Ziel hat dein Tisch wirklich?
Bei 00:00 öffnet jede Karavelle ihr Ziel und ruft es laut aus. Dann läuft die Musik des entdeckten Landes — bossa, kuduro, funaná, fado — und die ganze Lusophonie tanzt zusammen. Portugal ist die Tür, aber die Welt dahinter ist viel größer.
Sechs mögliche Ziele. Jede Karavelle bekommt eines beim Empfang — versiegelt, geheim. Bei Mitternacht aufgedeckt.
Vier Anker, eine Nacht. Vom Embarque zur Chegada — sechs Ziele, sechs verschiedene Tanzflächen.
Ankunft. Du wirst einer Karavelle zugewiesen. Ginjinha als Hafenschluck. Die Karavelle bekommt ihren Namen, ihren Kapitän, ihren versiegelten Umschlag — und die erste Pista.
⚓Pistas werden verteilt: lusofone Trivia, Trabalíngua, kleine Aufgaben pro Tisch. Im Hintergrund läuft das Portugal-Spiel — Hinweis Nº4, falls jemand vergisst, dass wir hier sind, weil Portugal spielt.
⊙Karavellen können verhandeln, Hinweise tauschen, irreführen. Andere Tische zu täuschen ist erlaubt — historisch korrekt sogar. Wer zuerst rät, gewinnt die Garrafa de Vinho Verde.
✦Jede Karavelle öffnet ihren Umschlag und ruft ihr Ziel aus. Die Musik wechselt im Takt: Bossa, Kuduro, Funaná, Marrabenta, Fado. Sechs Länder, eine Tanzfläche.
⚓Komm an wie jemand, der bald die Atlantik überquert. Leinen, Stickereien, ein Schal, ein Strohhut, irgendein Blau. Karavellenbesatzung dressed for the trade winds.
Eine Mischung, die nach Hafen klingt: Bossa zum Ankommen, Kuduro für die Chegada. Beim Maskenball war es Italo Disco, beim ersten Mal war es Latino — diesmal segeln wir.
Walk-ins willkommen, aber wenn ihr zu 4–6 kommt, bekommt ihr eine eigene Karavelle mit eigenem Umschlag. Solo-Reisende werden in eine offene Karavelle gesetzt — keine schlechte Crew dabei.